Das Preußisches Dillenbajonett M/41


Stempel und Signaturen


Stempelung des originalen nicht aptierten Stückes:

Klingenwurzel: Nur ein gerader „Einstrich“

Klingenschulter: bekrönter Revisionsstempel

Bajonettarm (Rechts): 1152, SB (oder SR) in Schreibschrift, Waffennummer (diejenige, welche auch das Gewehr trug) sowie ein fabrikinterner Stempel

Dillenansatz (Gewehrseitig): 1671. Dies ist die fabrikationsinterne Stücknummer, welche beim Hersteller geschlagen wurde. Diese Nummer hat nichts mit einer späteren „dienstlichen“ Nummer zu tun. Sie diente nur der herstellerinternen Buchhaltung.Tiefgeschlagen: ES und T (fabrikinterne Stempel)

Exzenteransatz: Kursives K. Auch dies ist ein Namenskürzel welches innerhalb des Herstellungsprozesses geschlagen wurde und herstellerintern auf den ausführenden Mitarbeiter verwies. In dem Fall dürfte dieser den Exzenter angeschmiedet oder fertig bearbeitet haben.

Stempelung des aus Sperrringpflanzug aptierten Stückes:

Klingenwurzel: Kursives M, bekrönter Revisionsstempel

Klingenschulter: 3, R, bekrönter Revisionsstempel

Bajonettarm (Rechts): 48

Bajonettarm (hinten): 7, kursives E, bekrönter Revisionsstempel

Sperrring: 55, bekrönter Revisionsstempel

Dillenansatz (Gewehrseitig): 4116

Dies Stück wurde auch in den Bänden I und II des Werkes von R. Franz beschrieben.


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